Ein Schwert
Artwork details
Im unvorstellbaren Nichtanfang und Nichtsein, bricht eine unschaubare Lichtausdehnung hervor, und eine unendliche und unbegreifliche Einheit umschließt den unermesslichen Horizont einer positionslosen Ewigkeit; gedanklich vorgestellt wird ein unbestimmbarer Raum ohne Form und Gleichnis, sowie ein unerklärliches Energiemeer ohne Fassung und Begrenzung, und doch muss das Vorgestellte als Ursache aller Ursachen erahnt werden; die Analyse dieser unbekannten Ureinheit offenbart die Urdreiheit: den Lichtstrom, die Unendlichkeit, und das Nichts! Und in der Synthese dieser Urdreiheit verwirklicht sich wieder die Ureinheit: Der ewige Unaussprechliche erscheint schöpferisch – die Verborgenheit will sich offenbaren – und das Endlose dehnt sich gemächlich aus! Ein Sonnen-Engel geleitet das flammende Schwert der Sonnenfackeln in Richtung Erde, glühende Wasserstoffwolken von großer Helligkeit sind im Widerstreit mit aufgeladenen Sonnenwind-Teilchen, und gemeinsam verursachen sie schwere magnetische Stürme zwischen Sonne und Erde; unser aller Magnetfeld, ein Segen für die Welt, bildet den lebensfreundlichen außerirdischen Schutzschirm, und diese schöpferische Geborgenheit ermöglicht das höhere Leben: das bewusste Sein; riesige materielle Ströme aus flüssigen Eisen zirkulieren ständig um den druckfesten stählernen Erdkern, stoffliche Wärmeenergien verwandeln sich in elektrische Spannungen, und das Ur-Schwert symbolisiert den siegreichen Ausgleich im außerweltlichen Kampf, zwischen harter (todbringender) Strahlung und unüberwindbaren (heilenden) Magnetfeldern;
das Zahlen-Maß für die grenzenlose Ausdehnung wird erdacht, die Ewigkeit wird erklärend durchgerechnet und dreifach eingeteilt: in Vergangenheit, Gegenwart, und Zukunft; und das Schwert im Bild zeigt sich als gebrachtes Geschenk des Himmels; seine Aufgabe ist das Trennen und Binden in schaffender Harmonie, vom initiierenden Vater und der bewahrenden Mutter wird es an den harmonischen Sohn weitergereicht, und eine Menschenhand ergreift diese zweischneidige Synthese von Stab und Kelch - und vom Sonnenwind zerzauste Wolkenfiguren tanzen durch atmosphärische Magnetlichter…
- Country
- Austria
- Category
- Painting
- Technique
- Pastel
- Medium
- Paper
- Theme
- Figure Painting
- Dimensions
- 7x13
- On Artelista
- SINCE FEBRUARY 22, 2008
- License
- © All rights reserved
About the artist
Otto Flor
Austria | Painting