Wagen
Detalles de la obra
Ein prächtiger Vierkantwagen nähert sich in einer riesigen Staubwolke, vor dem suchenden Menschen kommt dieser rollende Stein zum Stillstand, und der Wagenlenker ruft: „Siehe, so wie ich die beiden treuen verschiedenfarbigen Pferde führe und leite, so musst auch du die Gegensätze in dir vereinen, und liebevoll für immer versöhnen; denn beide Möglichkeiten stecken fest verbunden tief in dir, auch wenn immer ein Teil stärker erscheint, und du den anderen Teil als zu schwächlich verbirgst!“; der Suchende versteht nur zu gut und fragt: „Ich sehe, du bist in Eile, sage mir, was zieht dich so unaufhaltsam an?“; und im bereits Weiterrasen ruft der Wagenlenker zurück: „Zum Ursprung der Dinge reise ich, denn dort erhoffe ich mir Stillstand und Ruhe, denn viel zu lange bin ich schon unterwegs!“, und weg war er; der Suchende sucht weiter, insgeheim wünscht er sich auch so einen tragenden Wagen, und nachdenklich betrachtet er seine lange weite Reise…
Sobre el artista
Otto Flor
Austria | Pintura