Kreuz-Röte
Detalles de la obra
Bildhaft gezeigt wird die Karwoche, der Palmsonntag als Sonnenfest uralter Zeiten, und der Gründonnerstag im Schimmer einer neuen Weisheit; der Karfreitag als Sieg des Todes über die Liebe, der Karsamstag als Sonnenaufgang im Reich der Verstorbenen, und endlich-unendlich der neue Ostersonntag in der Licht-Erscheinung, als Keim einer neuen Körperlichkeit im Glanz einer anderen Zeit; wieder ist eine Frau der Überbringer der frohen Botschaft, wieder glaubt keiner der elf Jünger auch nur ein Wort, und der ungläubige Thomas meint selbstbewusst: „Ich glaube nur, was ich sehen und ersinnen kann!“; dann das Unmögliche und Unglaubliche, ein Fremder erscheint und meint, dass er der alte Gekannte sei, und irgendwie kann er das auch beweisen; der gläubige Thomas sagt nun wissend: „Ich sehe und ersinne nur noch das, was ich glauben darf!“, die elf Jünger übernehmen sofort das Geschehen, und die Frauen werden wieder ausgeschlossen; ein ehemaliger Feind (Saulus-Paulus) erscheint, er wird der größte und neue zwölfte Jünger, obwohl er den Gekreuzigten nie sah, und alle sterben sie, auf ein Jenseits hoffend, irgendwie gewaltsam: Ohne auch nur ein einziges geschriebenes Wort zu hinterlassen...
Sobre el artista
Otto Flor
Austria | Pintura