Sternenstaub-Gold
Detalles de la obra
Das tiefgründige Bild veranschaulicht die Tiefe jeder Verwandlung, heilige Metalle werden in tiefster Erde (gezeugt, geboren) erwachsen, und am Ende der Reifung erscheint die metallurgische Krönung; es offenbart sich das Gold-Metall, mit all seinen neunundsiebzig Protonen in seinem Atomkern, und symbolisch veranschaulichen sich dabei achtundsiebzig Tarotbilder und eine Rückwand (für alle); dieses gottgefällige Edelmetall ist dehnbar, polierfähig, glänzend, schön anzusehen, in höchster Hitze weitgehend beständig, und unempfindlich bei fast jedem Säureangriff (ausgenommen im Königsscheidewasser); daher wurde dieses vollkommene Meister-Metall das Sinnbild der Unveränderlichkeit, Vollkommenheit und Ewigkeit, und die Weisen bezeichnen es als materialisiertes Sonnenlicht; in der Alchemie, wo die Metalle verwandelt werden, ist es das Geheimzeichen für den verborgenen roten Stein der Philosophen (der Weisen), denn sehr gerne sehen sie, wie unter einer schmutzigen (fast menschlichen) Haut des Schmelzguts, sich das reine Edelmetall wie eine flüssige Sonne auf Erden offenbart, und sie sagen: „Nur aus dem gemeinen Gold (aus der Erde), kann das übernatürliche Gold (von den Sternen) entstehen!“; das goldige Bild zeigt in der Mitte einen teilweise verborgenen Menschenkopf, er lächelt gequält in seinem Ganz-Werden, und dieser Mann im Feuerbad und in der Säureglut weiß, dass er so schnell nicht zerstört werden kann; doch die bildhafte Röte ist unvermeidlich, auch wenn ein kühlender Blaustich-Ton alles in erträglichen Grenzen hält, und ein Gelb und das Grün alles verharmlosen…
Sobre el artista
Otto Flor
Austria | Pintura